Seit 20 Jahren wird in der
Darguner Brauerei Bier gebraut.
Die moderne Technologie ermöglicht eine präzise Steuerung der
Produktionsabläufe und damit die Herstellung qualitativ hochwertiger Biere. Die Grundlage dafür
bildet das deutsche Reinheitsgebot von 1516, welches besagt, dass nur Malz, Hopfen, Wasser und
Hefe für die Herstellung von Bier verwendet
werden darf. In
der Darguner Brauerei kommen nur beste Rohstoffe zum Einsatz. Damit sichern wir
eine gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte, für die die Darguner Brauerei bekannt ist.
Mälzen
Das Malz ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Bier. Die Gerste wird gereinigt, mit Wasser eingeweicht, daraufhin keimt sie und wird anschließend abgedarrt, das heisst getrocknet. Beim Mälzen wird der Prozess der Keimung des Kornes bis zu einem bestimmten Grad vollzogen. Es erfolgt der Abbau der Stärke, Gerüst- und Stützsubstanzen im Korninneren sowie der Eiweißsubstanzen, die dann beim Maischen gelöst und weiter abgebaut werden, damit sie von der Hefe entsprechend aufgenommen und umgesetzt werden können.
Brauen
Beim Brauen wird das geschrotete Malz im Maischbottich mit Brauwasser vermischt und erhitzt. Durch dieses sogenannte Maischen wird die im Malz enthaltene Stärke in eine wasserlösliche und vergärbare Form gebracht. Die verschiedenen Enzyme des Malzes bewirken den Abbau höhermolekularer Substanzen in niedermolekulare Verbindungen, die die Hefe bei der anschließenden Vergärung verarbeiten kann.
Im Läuterbottich werden die festen und flüssigen Bestandteile der Maische voneinander getrennt. Anschließend wird der Hopfen in der Würzepfanne hinzugegeben und der gesamte Sud wird gekocht. Die Bitterstoffe des Hopfens werden beim Kochen isometrisiert und verleihen dem Bier seinen charakteristischen Geschmack. Nach dem Kochen wird die Würze im Whirlpool geklärt, gekühlt und belüftet.
Gären, Lagern, Filtrieren
Nach dem Abkühlen der Würze wird die Hefe zugesetzt und in Gär- und Lagertanks gepumpt. Fünf bis sieben Tage hat die Hefe nun Zeit, um die enthaltene Malzstärke in Alkohol und Kohlensäure zu vergären. Die dabei entstandene Kohlensäure wird aufgefangen, gereinigt und komprimiert, um im späteren Prozess wiederverwendet zu werden. Die Hefe wird geerntet. An die Gärung schließt sich die Reifung des Bieres im Lagerkeller an. Diese Nachgärung und Reifung erfolgt unter leichtem Gegendruck und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Das Jungbier reichert sich mit Kohlensäure an und die unerwünschten Geschmacksstoffe werden ausgeschieden. Nach der Lagerung wird das Bier filtriert und in Flaschen, Fässer und Dosen auf modernen Abfüllanlagen abgefüllt.
Das betriebseigene Labor überwacht die einzelnen Produktionsschritte des Brauprozesses. Nach einer abschließenden Prüfung durch unser Labor wird das Bier verkauft.